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Cliffy B - Sieht schwarz für Blockbuster-Spiele
Cliffy B - Sieht schwarz für Blockbuster-Spiele
01.12.2011 - 17:38
Die Zukunft ist Casual! Das glaubt jedenfalls Gears of War-Schöpfer Cliff Bleszinski.
Cliffy B von Epic Games sieht in Zukunft weit weniger Triple A-Spiele, also große Blockbuster, auf uns zukommen. Bleszinksi gehört zu der Gruppe Branchenkenner, welche von der nächsten Konsolengeneration eben doch sehr, sehr große technische Sprünge erwarten (zum Vergleich: Ein John Carmack sieht dies anders). Laut Cliffy B würden die Entwicklungskosten von Triple A-Blockbustern in der nächsten Generation explodieren, weshalb es immer weniger solcher Spiele geben wird.
"Das sechs bis acht Stunden lange AAA-Spiel könnte vielleicht verschwinden, dann gibt es nur noch drei bis vier richtig große Spiele pro Jahr, und das wären dann die größten etablierten Marken." so Cliffy B gegenüber OXM. Ob er wohl recht behalten wird? Dann würden uns in Zukunft wohl sehr viel mehr Casual-Games erwarten.
Kommentare
Natürlich ist der Umsatz bei GTA 4 gigantisch gewesen, da spielen die Produktionskosten überhaupt keine Rolle. Aber bei anderen Serien könnte das möglicherweise anders sein.
Aber: Warten wir erstmal ab, wie leistungsfähig die nächste Generation wird. Falls sich da technisch nicht so ganz enorm viel tut, Microsoft und Sony also eher auf günstigen Preis und Wii-Konzept setzen, dann werden die Hersteller warscheinlich sogar einige Engines und Grafik-Assets nutzen können, die schon in dieser Generation verwendet wurden. Glaub ich zwar nicht, aber das würde extrem Geld sparen und die Leute würden es trotzdem kaufen ;-)
Guter Deal für die Branche.
Jup, das kann ich mir schon vorstellen...!
Vollends überzeugen tut's mich aber noch nicht. Ich würd gerne mal vergleichende Zahlen sehen
Interessant wäre ja mal, den Umsatz zu vergleichen, also die Frage zu stellen: Verdient Rockstar an GTA IV weniger als am ersten oder zweiten GTA, weil die Produktionskosten höher sind? Oder ist vielleicht auch der Absatz größer, bzw. gibt es andere ausgleichende Faktoren?
Die ganz großen Titel (abgesehen von den etablierten Serien, wie z.B. FIFA) sind logischerweise für Publisher immer ein Risiko, weil sie teuer in der Entwicklung sind. Wenn die Discs dann im Regal vergammeln, kommt die vorher investierte Kohle natürlich nicht wieder rein, deshalb muss ein gewisser Erfolg möglichst vorher kalkulierbar sein.
Bei Casual-Titeln ist das ja der Fall. Die kosten weniger und sind zwar meist keine totalen Knüller, fahren dafür aber einen soliden Gewinn ein.
Dennoch ist's ja so, dass bisher immer noch etliche AAA-Titel erscheinen. Irgendwo muss es sich also immer noch rentieren, dicke Produktionen aufzufahren.
Ich würde deshalb sagen: Etablierte AAA-Titel sind nicht gefährdet. Momentan ist aber schon zu beobachten, dass kaum innovative Ideen gefördert werden, weil da keine Garantie auf Erfolg besteht. Bestes Beispiel wäre da Enslaved.
Vielleicht kommt's ja auch eines Tages so, wie seinerzeit im Kino und wir bekommen A- und B-Games  Immer wenn man ein A-Game kauft, gibt's ein günstig produziertes B-Game dazu
So schwer ist das nicht, eigentlich ganz logisch. Praktisches beispiel: GTA.
Wieviele Leute glaubt ihr waren nötig, um GTA 1 oder GTA 2 zu entwickeln? Und wieviel Zeitaufwand? Ziemlich überschaubar!
Dann schaut euch mal im direkten Vergleich GTA San Andreas an. Was sich da an Detailreichtum und Möglichkeiten ergeben hat, die 3D Grafik, die unzähligen Sprecher etc etc. Man kann davon ausgehen das locker zwei bis dreimal so viele Leute daran gearbeitet haben und das über einen längeren Zeitraum als bei GTA 1.
Und jetzt der Sprung zu GTA 4. Auf den ersten Blick "nur" eine Stadt und trotzdem eine Entwicklungszeit von gut 4 Jahren, länger als bei jedem GTA zuvor. Weil: Neue Engine, viel aufwendigere Technik, mehr Realismus -> Physikeffekte, mehr Details und und und. Entsprechend war das Spiel nochmals aufwendiger zu realisieren als die Vorgänger.
Jetzt stellt euch vor, was der nächste Sprung bedeuten würde. Ein GTA 6 auf einer Next-Gen Konsole. Wenn sie das realisieren, was sich die Leute wünschen, wird es eben noch aufwendiger, mit noch längerer Entwicklungszeit und das verursacht hohe Kosten. Davon redet Cliffy. Und am Ende rechnen sich solche Mega-Produktionen nur noch, wenn die Games so richtig einschlagen, also GTA, Call of Duty etc. müssen sich da keine Sorgen machen.
Man muss auch beachten, dass die Entwickler sich an die neuen Systeme gewöhnen müssen -> Wird (zumindest Anfangs) für mehr Aufwand sorgen -> Mehr Geld muss reingesteckt werden -> Entweder es kommen weniger AAA-Title oder wie werden bald sagen "Spiele für 70€... das war noch billig"
(^ Könnte überdramatisiert sein =o )
DanPrez wrote:
Das kann ich dir auch erklären, muss Cliffy B gar nicht ;-)
Je aufwendiger das Spiel, desto mehr Personal und desto länger die Entwicklungszeit ---> Höhere Kosten
Tja wenn die Rechnung denn so einfach wär, hät ichse mir auch selbst beantworten können. Was genau soll denn aufwändiger am Spiel werden?
Stefan wrote:
Aber die Technik wird doch auch günstiger, oder nicht?
Das sollte man nicht außer acht lassen!
Hea?!
Aber die Technik wird doch auch günstiger, oder nicht?
Das sollte man nicht außer acht lassen!
Ich halte die Prognose für sehr waghalsig. Immerhin baut die Branche auf viele AAA-Titel (nicht nur)! Eine reine Casual-Zeit halte ich für relativ unwahrscheinlich...!
Crystan wrote:
Wenn der gute Mann mir jetzt erklären kann, warum genau die Kosten explodieren sollen - ich bin ganz Ohr.
Das kann ich dir auch erklären, muss Cliffy B gar nicht ;-)
Je aufwendiger das Spiel, desto mehr Personal und desto länger die Entwicklungszeit ---> Höhere Kosten
ich denke er meint für die nächste Konsolengeneration, die Entwicklungskosten von PlayStation 2 Spielen zu PlayStation 3 Spielen sind ja auch wesentlich höher
Wenn der gute Mann mir jetzt erklären kann, warum genau die Kosten explodieren sollen - ich bin ganz Ohr.
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Aber: Warten wir erstmal ab, wie leistungsfähig die nächste Generation wird. Falls sich da technisch nicht so ganz enorm viel tut, Microsoft und Sony also eher auf günstigen Preis und Wii-Konzept setzen, dann werden die Hersteller warscheinlich sogar einige Engines und Grafik-Assets nutzen können, die schon in dieser Generation verwendet wurden. Glaub ich zwar nicht, aber das würde extrem Geld sparen und die Leute würden es trotzdem kaufen ;-)
Guter Deal für die Branche.
Vollends überzeugen tut's mich aber noch nicht. Ich würd gerne mal vergleichende Zahlen sehen
Interessant wäre ja mal, den Umsatz zu vergleichen, also die Frage zu stellen: Verdient Rockstar an GTA IV weniger als am ersten oder zweiten GTA, weil die Produktionskosten höher sind? Oder ist vielleicht auch der Absatz größer, bzw. gibt es andere ausgleichende Faktoren?
Die ganz großen Titel (abgesehen von den etablierten Serien, wie z.B. FIFA) sind logischerweise für Publisher immer ein Risiko, weil sie teuer in der Entwicklung sind. Wenn die Discs dann im Regal vergammeln, kommt die vorher investierte Kohle natürlich nicht wieder rein, deshalb muss ein gewisser Erfolg möglichst vorher kalkulierbar sein.
Bei Casual-Titeln ist das ja der Fall. Die kosten weniger und sind zwar meist keine totalen Knüller, fahren dafür aber einen soliden Gewinn ein.
Dennoch ist's ja so, dass bisher immer noch etliche AAA-Titel erscheinen. Irgendwo muss es sich also immer noch rentieren, dicke Produktionen aufzufahren.
Ich würde deshalb sagen: Etablierte AAA-Titel sind nicht gefährdet. Momentan ist aber schon zu beobachten, dass kaum innovative Ideen gefördert werden, weil da keine Garantie auf Erfolg besteht. Bestes Beispiel wäre da Enslaved.
Vielleicht kommt's ja auch eines Tages so, wie seinerzeit im Kino und wir bekommen A- und B-Games
Wieviele Leute glaubt ihr waren nötig, um GTA 1 oder GTA 2 zu entwickeln? Und wieviel Zeitaufwand? Ziemlich überschaubar!
Dann schaut euch mal im direkten Vergleich GTA San Andreas an. Was sich da an Detailreichtum und Möglichkeiten ergeben hat, die 3D Grafik, die unzähligen Sprecher etc etc. Man kann davon ausgehen das locker zwei bis dreimal so viele Leute daran gearbeitet haben und das über einen längeren Zeitraum als bei GTA 1.
Und jetzt der Sprung zu GTA 4. Auf den ersten Blick "nur" eine Stadt und trotzdem eine Entwicklungszeit von gut 4 Jahren, länger als bei jedem GTA zuvor. Weil: Neue Engine, viel aufwendigere Technik, mehr Realismus -> Physikeffekte, mehr Details und und und. Entsprechend war das Spiel nochmals aufwendiger zu realisieren als die Vorgänger.
Jetzt stellt euch vor, was der nächste Sprung bedeuten würde. Ein GTA 6 auf einer Next-Gen Konsole. Wenn sie das realisieren, was sich die Leute wünschen, wird es eben noch aufwendiger, mit noch längerer Entwicklungszeit und das verursacht hohe Kosten. Davon redet Cliffy. Und am Ende rechnen sich solche Mega-Produktionen nur noch, wenn die Games so richtig einschlagen, also GTA, Call of Duty etc. müssen sich da keine Sorgen machen.
(^ Könnte überdramatisiert sein =o )
Tja wenn die Rechnung denn so einfach wär, hät ichse mir auch selbst beantworten können. Was genau soll denn aufwändiger am Spiel werden?
Hea?!
Das sollte man nicht außer acht lassen!
Ich halte die Prognose für sehr waghalsig. Immerhin baut die Branche auf viele AAA-Titel (nicht nur)! Eine reine Casual-Zeit halte ich für relativ unwahrscheinlich...!
Das kann ich dir auch erklären, muss Cliffy B gar nicht ;-)
Je aufwendiger das Spiel, desto mehr Personal und desto länger die Entwicklungszeit ---> Höhere Kosten