David Jaffe hat über die nächste Konsolengeneration gesprochen und sieht einen günstigen Preis als wichtiger an als gigantische Rechenleistung.
Die Kollegen von Games.ch hatten die Gelegenheit, mit God of War- und Twisted Metal-Schöpfer David Jaffe zu sprechen. In dem Interview wurde er auch auf eine mögliche PlayStation 4 und die nächste Generation angesprochen. Und auch wenn man sich bei vielen heutigen Spielen nicht sicher scheint, ob es überhaupt noch besser geht, Jaffe glaubt schon: "Weisst du, ich hab den ganzen Kram lange genug miterlebt. Als wir damals von 16 Bit auf die Playstation 1 gewechselt sind, war da dieses "Oh my fucking god, besser kann es nicht werden. Das sieht ja fotorealistisch aus." Heute gibt es einige Leute, die sich beschweren warum Uncharted 3 technisch gesehen kein Quantensprung zu Uncharted 2 war. Ich denke wir Menschen sind eine Spezies, die die schönen Dinge im Leben sehen will."
Jaffe selbst interessiert sich aber nicht mehr so sehr für die schiere Rechenleistung und fotorealistische Grafik. Er glaubt, der Schlüsselfaktor der nächsten Generation wird eher der Preis sein, nicht die Grafik. "Ich denke es geht um den Preis. Wir müssen versuchen den Einstieg in die Gaming-Welt zu vereinfachen. Gaming ist ein verdammt teures Hobby und ich weiss nicht wie lange sich dieses Rad "Schneller, höher, weiter, schöner, explosiver" noch drehen lässt."
Jaffe nennt als tolles Beispiel Minecraft, sich trotz bescheidener Grafik zu einem Massenphänomen entwickelt zu haben. "Wer Minecraft anschaut, lacht, denkt sich was ist das denn...und heute ist es ein Massenphänomen wie Facebook." Auch die PS Vita hat es Jaffe angetan: "Die Spiele sehen geil aus, aber es lässt sich auch unglaublich viel kreativ damit machen dank des Rücken-Touchscreens. Ich spiele gerade Escape Plan und es ist fantastisch. So etwas wäre auf der PS3 nicht möglich, weil reines Buttondrücken wäre langweilig."
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